Das Programm
Wie die Ausbildung aufgebaut ist
Vier Studienhalbjahre, jedes mit eigenem Schwerpunkt und eigener Prüfung. Der Kurs gibt den Stoff und das Tempo, der Einzelunterricht gibt die Korrektur. Beides gehört zur Ausbildung; keines ist ein Aufpreis.
Zertifikat, Diploma, Bachelor
Zwei Abschlüsse, die es gibt, und einer, an dem gearbeitet wird. Was für welchen gilt, steht auf der Kachel und nicht in einer Fußnote.
- Einstieg
Zertifikat
12 Monate · Halbjahr 1–2Die Grundlagen so weit, dass sie tragen. Wer danach aufhört, kann sauber spielen, ein Blatt lesen und in einer Band bestehen.
- Zwei Prüfungen, je eine am Halbjahresende
- Einzelunterricht über die gesamten zwölf Monate
- Abschluss: Zertifikat der Drum Masters Academy
- Der volle Weg
Diploma
24 Monate · Halbjahr 1–4Das Zertifikatsjahr und darauf das zweite Studienjahr mit Independence, Stilistik in der Tiefe und Studioarbeit. Der Abschluss, auf den das Programm ausgelegt ist.
- Vier Prüfungen, dazu die Abschlussprüfung
- Abschlussprogramm plus Blattspielteil
- Abschluss: Diploma der Drum Masters Academy
- In Vorbereitung
Bachelor
Akkreditierungsverfahren läuftDer Lehrplan ist auf die Anforderungen eines Bachelor-Studiengangs ausgelegt. Das Akkreditierungsverfahren läuft; abgeschlossen ist es nicht.
- Kein akademischer Grad, solange das Verfahren läuft
- Keine Zusage auf einen späteren Studienplatz
- Wir informieren Eingeschriebene, sobald sich etwas ändert
Ein akademischer Grad darf in Deutschland nur von staatlich anerkannten Hochschulen in akkreditierten Studiengängen verliehen werden. Bis das Verfahren abgeschlossen ist, gilt das für uns nicht — und wir formulieren es auch nirgends so, als gälte es schon.

Das Programm
Woraus die Ausbildung besteht
Lektionen mit Notenblatt und Play-Along
Jede Lektion bringt mit, was du zum Üben brauchst: das Video, das Notenblatt zum Ausdrucken und ein Play-Along in mehreren Tempi. Die Plattform merkt sich, wo du aufgehört hast. Untertitel sind Pflicht — eine Lektion ohne geprüfte Untertitelspur lässt sich technisch nicht veröffentlichen.
Einzelunterricht mit festem Kontingent
Ein festes Kontingent an Einzelsessions im Studienjahr, über die gesamte Laufzeit bei derselben Person. Termine machst du direkt mit ihr aus. Wie viele Sessions offen sind, steht auf jeder Seite der Plattform und nicht in einem Abrechnungsbereich. Reicht das Kontingent nicht, buchst du nach.
Spielanalyse zwischendurch
Zwischen den Terminen kannst du jederzeit eine Aufnahme einreichen und bekommst schriftlich zurück, woran als Nächstes zu arbeiten ist. Derselbe Weg wie bei der kostenlosen Erstanalyse, nur eben laufend und ohne dass ein Termin dafür draufgeht.
Prüfung am Ende jedes Halbjahres
Ein festes Programm, abgenommen von deiner Dozentin oder deinem Dozenten und einer zweiten Person aus dem Fachbereich. Wer besteht, geht weiter. Wer nicht besteht, wiederholt den Abschnitt und tritt erneut an — es fällt niemand raus, aber es wird auch niemand durchgereicht.
Aufnahme statt Selbstbetrug
Man hört sich beim Spielen anders als auf der Aufnahme. Deshalb wird regelmäßig aufgenommen, und nicht nur dann, wenn es gerade gut läuft. Im zweiten Studienjahr kommt Studioarbeit dazu: zum Klick spielen, in Spuren denken, eine Aufnahme fertig bekommen.
Alles auf dem Telefon
Im Übungsraum steht selten ein Rechner. Die Plattform ist fürs Telefon gebaut und nicht dafür verkleinert: Noten aufrufen, Play-Along starten, an der richtigen Stelle weitermachen — mit dem Daumen.
Die vier Halbjahre
Jedes Halbjahr hat einen Schwerpunkt und endet mit einer Prüfung. Die ersten beiden ergeben das Zertifikat, alle vier das Diploma.
Halbjahr 1 · Hand und Zeit
Rudiments, Anschlag, Rebound, Schlaghöhe. Subdivision von der Viertel bis zur Sechzehntel, Spiel zum Klick. Erste Grundgrooves in Rock und Funk. Prüfung: sauberes, gleichmäßiges Spiel auf mittlerem Tempo, beide Hände hörbar gleich.Halbjahr 2 · Lesen und Groove
Notation, Blattspiel, Zählweisen, einfache Charts. Die Grundformen der vier Stilfamilien und die dazugehörigen Fills. Prüfung: ein unbekanntes Blatt im ersten Durchgang, dazu drei Grooves auf Anforderung. Damit endet das Zertifikatsjahr.Halbjahr 3 · Independence und Stil
Ostinati über alle vier Stimmen, Comping, gebrochene Figuren, Doublebass, Odd Meter. Stilistik in der Tiefe statt als Sammlung, dazu Besen und Bandspiel. Prüfung: drei Stile auf Anforderung, ein Ostinato mit wechselnder Melodiestimme.Halbjahr 4 · Aufnahme und Abschluss
Zum Klick spielen, sich hören, korrigieren. Studioarbeit, Spurendenken, ein fertiger Take. Abschlussprüfung: ein vorbereitetes Programm von etwa zwanzig Minuten und ein Blattspielteil, abgenommen von zwei Personen aus dem Fachbereich.
Die Lehrinhalte
Die sechs Felder, die ein Schlagzeugstudium abdeckt. Jedes läuft über die gesamte Ausbildung mit, verschiebt aber seinen Schwerpunkt von Halbjahr zu Halbjahr.
Hände
Rudiments, Anschlag, Schlaghöhe, Rebound, Moeller. Ziel des ersten Jahres ist, dass man der linken Hand nicht mehr anhört, dass sie die linke ist — gleiche Lautstärke, gleicher Klang, gleiche Kontrolle. Im zweiten Jahr kommen Geschwindigkeit und Ausdauer dazu.
Zeit
Subdivision, Tempo halten, Tempo bewusst wechseln, Spiel mit und ohne Klick. Der Teil, den man nicht sieht und sofort hört. Im zweiten Jahr: Odd Meter, metrische Modulation und das Halten eines Grooves gegen eine Band, die schiebt.
Lesen
Notation, Blattspiel, Charts, Bandmaterial. Ein Groove aus dem Kopf ist schnell gelernt; ein unbekanntes Blatt vom Pult zu spielen, ist Arbeit — und der Unterschied zwischen jemandem, der Schlagzeug spielt, und jemandem, den man anrufen kann.
Independence
Vier Gliedmaßen, vier Aufgaben, keine davon führt. Ostinati über alle vier Stimmen, Comping, gebrochene Figuren, Fußtechnik einschließlich Doublebass. Das Feld, in dem sich zwei Jahre am deutlichsten zeigen.
Stilistik
Rock, Funk, Jazz, Latin und was daraus folgt — nicht als Sammlung von Grooves, sondern als Frage, warum ein Stil so klingt: welche Rolle die Hi-Hat spielt, wo das Becken sitzt, was die Bassdrum mit dem Bass macht. Dazu Besenarbeit und Bandspiel.
Aufnahme
Zum Klick spielen, sich hören, wieder spielen. Mikrofonierung in Grundzügen, Spuren, Takes, Editing — so weit, dass eine eingeschickte Aufnahme brauchbar ist. Wer schon einmal aufgenommen hat, weiß, warum das ein eigenes Feld ist.
Wie eine Woche aussieht
Die Frage, die im Erstgespräch immer kommt. Vier bis sechs Stunden in der Woche sind realistisch — verteilt, nicht am Stück.

Zwanzig Minuten Technik, täglich
Rudiments auf dem Pad oder auf der Snare, mit Metronom. Der Teil, der wehtut und wirkt. Er darf kurz sein, aber nicht ausfallen — Handtechnik baut sich über Tage auf, nicht über Stunden.
Zwei bis drei Einheiten am Set
Je vierzig bis sechzig Minuten: die aktuelle Lektion, das Play-Along, der Groove der Woche. Hier wird angewendet, was in der Technik vorbereitet wurde.
Eine Aufnahme pro Woche
Zwei Minuten, Telefon genügt. Einmal anhören, ohne wegzuklicken. Wer will, schickt sie ein und bekommt sie schriftlich zurückgemeldet.
Der Termin mit dem Dozenten
Nach Kontingent, meist alle zwei bis vier Wochen. Hier wird korrigiert, was allein nicht auffällt, und festgelegt, woran bis zum nächsten Mal gearbeitet wird.
Wie du reinkommst
Es gibt keine Aufnahmeprüfung und keine Selbstregistrierung. Stattdessen ein Gespräch, in dem beide Seiten prüfen, ob es passt — und in dem du die Konditionen vollständig bekommst, bevor du dich entscheidest.
Interesse anmelden
Über das Formular. Name und E-Mail genügen; alles Weitere hilft uns, gleich das Richtige zu schreiben.
Spielanalyse, wenn du magst
Eine Aufnahme deines Spiels, kostenlos und unverbindlich. Sie ist keine Bedingung, hilft aber beiden Seiten bei der Frage, welcher Weg passt.
Gespräch mit der Studienleitung
Etwa dreißig Minuten. Dein Stand, dein Ziel, dein Zeitbudget — und die Konditionen schriftlich, mit Betrag, Zahlweise und Starttermin.
Einschreibung und Zugang
Nach der Einschreibung legt die Studienleitung dein Konto an, du bekommst deine Zugangsdaten und wirst einer Dozentin oder einem Dozenten zugeordnet.
Aufnahme und Konditionen
Zwei Starttermine im Jahr, im Frühjahr und im Herbst. Enthalten sind alle Lektionen mit Notenblatt und Play-Along, das Kontingent an Einzelsessions im Studienjahr, die laufende Spielanalyse, die Prüfungen und der Abschluss. Die Studiengebühr nennt dir die Studienleitung im Gespräch — vollständig, mit Zahlweise und Ratenoption, und schriftlich vor der ersten Zahlung.
Bewirb dich jetzt bei uns.
Ein Video, ein paar Fragen, fertig. Eine Dozentin oder ein Dozent sieht sich dein Spiel an und meldet sich schriftlich — mit dem, woran du als Nächstes arbeitest, und mit der Frage, welcher der drei Wege zu dir passt. Wenn du lieber erst schreibst als spielst, geht das auch.
